Wir stellen vor: Unsere drei Kochprojekte

 

Während des STADTTFINDEN Festivals wollen wir unsere Gäste, Akteure und Besucher nicht nur zum kreativen Miteinander, Diskutieren, Nachdenken und Netzwerken einladen. Wir möchten auch zum gemeinsamen Essen und Genießen einladen. Und dafür haben wir uns tatkräftige und talentierte Unterstützung in die Fabrik geholt. Da für uns nicht „zu viele Köche verdeben den Brei“ gilt, haben wir gleich drei Kochprojekte im Angebot. Wer das genau ist verraten wir natürlich gern:

Ein gemeinsames Süppchen kochen

Foto © Steffi Parlow

Kulinarisch werden die ehrenamtlichen Köche des Projekts „Ein gemeinsames Süppchen kochen“ das Festival einleiten. Vom 01. bis 03.09. wird das ehrenamtlich Kochprojekt zeigen, was aus der Gemeinschaft leckeres entstehen kann. Initiiert haben das Projekt die Künstler*innen Steffi Parlow aus Wien und Anna Kaufmann aus Berlin.

Beim „Ein gemeinsames Süppchen kochen“ stehen geflüchtete Jugendliche aus Afghanistan und Syrien an den Kochtöpfen. Die Köche*innen begeben sich gemeinsam auf die Suche nach kulinarischen Geschmackserlebnissen, die geprägt sind von familiären, regionalen und kulturellen Unterschieden. Genau diese Unterschiede geben den Rezepten ihre ganz eigene und besondere Würze. Die gemeinsamen Erfahrungen und Eindrücke fließen zu einem gemeinsamen „Süppchen“ zusammen, dieses bildet die Basis für neue Rezepte.

Für das Festival STADTTFINDEN hat sich das Team von „Ein gemeinsames Süppchen kochen“ vielfältige Köstlichkeiten einfallen lassen. Basis der drei Abende bildet eine Suppe und wird ergänzt durch eine vegetarische Hauptspeise, eine Hauptspeise mit Fleisch, Brot. Den krönenden Abschluss bildet eine süße Nachspeise. Alle Gerichte werden aus frischen Produkten, in Handarbeit und mit viel Leidenschaft gekocht.

 

Der Goldene Hering

Foto © Tanja Hering

Vom 04. bis 07.09. wird das Team des ortsansässigen Catering und Partyservice „Goldener Hering“ für das leibliche Wohl aller Festival-Teilnehmer sorgen. Das Leipziger Koch-Original richtet vom Frühstück über Buffet bis hin zur Grillparty im Freien alle Köstlichkeiten und Leckereien ganz nach Kundenwunsch her. Am liebsten arbeitet das Team um Begründerin und Namensgeberin Tanja Hering mit lokalen Anbietern, zu fairen

Preisen und Bedingungen. Für ihre Rezepte und Gerichten achtet Tanja Hering auf gute Lebensmittel und artgerechte Tierhaltung. Dabei muss es nicht immer gleich das Biozertifikat sein, denn im Umgang mit Kunden und Partnern legt der „Goldene Hering“ Wert auf einen ehrlichen Umgang untereinander und mit dem Thema Nahrungsmittel(-produktion). Nachhaltiges Verhalten hört bei den Lebensmitteln für dieses Kochprojekt nicht auf. Einrichtung, Geschirr und was zum Kochen notwendig ist, wird möglichst gebraucht gekauft. Neuanschaffungen werden im Hause „Goldener Hering“ nach Möglichkeit vermieden. Lieber stöbert Tanja Hering auf Flohmärkten und ersteht dort gebrauchtes und meist weit schöneres Geschirr. Mit so viel Liebe zur (Um)Welt und zu Nahrungsmitteln ist uns das Kochprojekt „Goldener Hering“ eine gern gesehene Unterstützung.

 

Die Heldenküche

Foto © Claudia Friedrich

Wie auch beim Projekt „Ein gemeinsames Süppchen kochen“, ist auch bei unserem letzten aber nicht weniger leckeren kochenden Gast der Name Programm. Denn hier können nur Helden am Werk sein. Nicht nur lokal und lecker, sondern auch liebevoll werden vom Team „heldenküche“ um Gründerin Claudia Friedrich wertvolle Nahrungsmittel verarbeitet, verwertet und zubereitet. Nach viel Übung und über Schultern schauen hat die gelernte Volkswirtin ihre Vision in die Tat umgesetzt. Herausgekommen ist die „heldenküche“, die für das STADTTFINDEN Festival vom 08. bis 10.09. verschiedenste Leckereien und Köstlichkeiten anbieten wird. „Ich koche, weil ich das Kochen liebe“, erzählt Claudia. Und das schmeckt man! Die besondere, ganz eigene Note in ihren Rezepten erlangt die Do-Eat-Yourself-Köchin vermutlich dank ihres sozialen Engagements. Denn unter dem Motto „lokal, liebevoll, lecker“ verfolgt die „heldenküche“ auch soziale Projekte.

Zusätzlich zum Kerngeschäft kocht die „heldenküche“ für benachteiligte Kinder, Geflüchtete, Senioren und Menschen mit Behinderung und ermöglicht diesen Menschen wertvolle, leckere Mahlzeiten und das Erlebnis des Kochens. Bei den Workshops, die die heldenküche veranstaltet, liegt dem Team am Herzen, nicht nur Rezept abzuarbeiten, sondern Konzepte zu vermitteln. Dazu gehört auch das Bewusstsein für (lokale und faire) Nahrungsmittel.

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